Qualitätssicherung

Z-Bon prüfen vor DATEV: Typische Fehler finden und vermeiden

17. Juli 2026 · ca. 6 Min. Lesezeit

Ein falsch gemappter Z-Bon landet unbemerkt als DATEV-Stapel bei der Kanzlei — und was dann folgt, sind Rückfragen, nicht Buchungen. Z-Bon prüfen vor dem Export heißt schlicht: die Buchungsvorschau Zeile für Zeile ansehen, bevor die DATEV-CSV freigegeben wird.

Was prüfe ich in der Buchungsvorschau?

Bar, EC beziehungsweise Kredit, Steuersätze und Verrechnungskonten müssen zum Z-Bericht und zum Mapping der Filiale passen. Kassenexport zeigt die vorgeschlagenen Buchungen an — Sie bestätigen oder korrigieren das Mapping einmal, danach gelten die Regeln für alle folgenden Berichte. Wer genauer wissen will, wie diese Zuordnung entsteht, findet Details in Konten-Mapping DATEV.

Am wichtigsten ist der Abgleich, ob Bar und unbar zusammen mit dem Gesamtumsatz auf dem Bon übereinstimmen, ob sieben und neunzehn Prozent den richtigen Erlöskonten zugeordnet sind, und ob überhaupt ein passender Kassentyp-Parser existiert — fehlt er, hilft meist ein Test-Z-Bon an den Support.

Welche Fehler passieren am häufigsten?

Am häufigsten sind ein falsch gewählter Kassentyp, ein veraltetes Mapping nach einer Kontenplan-Änderung oder der doppelte Versand desselben Z-Bons. Wie der Workflow mit der Kanzlei aussehen kann, beschreibt Steuerberater-Monatsroutine, einen Überblick über die Automatik gibt Kassenexport DATEV automatisch.

Ersetzt die Prüfung das Kassenbuch?

Nein. Kassenexport prüft den Umsatz aus der POS für DATEV. Die Bargeld-Schublade führt weiterhin das Kassenbuch — der Vergleich beider Apps steht in Kassenexport vs. Kassenbuch.

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