Grundlagen

Der Z-Bon landet in der Inbox — und die Kanzlei wartet nicht

6. Juli 2026 · ca. 6 Min. Lesezeit

Monatsende. Der Steuerberater mailt: „Z-Bons fehlen wieder.“ Der Inhaber sucht Ausdrucke, PDFs im Download-Ordner, Screenshots aus der Kasse. Irgendwer tippt Bar und EC in Excel und hofft, dass die Steuersätze stimmen. Das ist kein Einzelfall, sondern in vielen KMU der Standard — obwohl die Kasse längst digital abschließt.

Kassenexport schließt genau diese Lücke zwischen Z-Bericht und DATEV: Die Registrierkasse sendet den Bericht an eine Inbound-Adresse, das System erkennt den Kassentyp, parst Bar, EC und Steuersätze und erzeugt eine Buchungsvorschau — Sie prüfen, die Kanzlei importiert. Kein manuelles Abtippen, kein Upload-Portal als Daueraufgabe.

Automatik heißt: einmal Mapping, viele Monate

Das Konten-Mapping wird einmal pro Filiale mit der Kanzlei abgestimmt, danach laufen wiederkehrende Z-Bons durch denselben Pfad — täglich oder monatlich je nach Kasseneinstellung, aber immer im gleichen Rhythmus. Details dazu stehen in Konten-Mapping DATEV. Der Z-Bon selbst kommt je nach Kassentyp als PDF oder strukturierte Mail an, und die Buchungsvorschau lässt sich Zeile für Zeile lesen, bevor überhaupt eine CSV an die Kanzlei geht — wie das im Einzelnen geprüft wird, zeigt Z-Bon prüfen vor DATEV.

Export ersetzt weder Kasse noch Schublade

Die Kasse erfasst Umsatz und TSE. Kassenexport konvertiert den Z-Bon für DATEV. Das Bargeld in der Schublade — Wechselgeld, Entnahmen, Soll und Ist — führt weiterhin das Kassenbuch, wie der Vergleich in Kassenexport vs. Kassenbuch zeigt. Die Einrichtung im Überblick steht in DATEV Kassenexport online.

Welche Kasse — gleiches Prinzip

Ob TaxoPOS, Leaf oder Orderbird — das Prinzip bleibt gleich: Kassentyp wählen, Test-Z-Bon senden. Ein unbekanntes Layout lässt sich oft über einen Beispiel-Bericht klären. Die E-Mail-Einrichtung an der Kasse beschreibt Z-Bon per E-Mail, die Monatsroutine mit der Kanzlei Steuerberater-Workflow.

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