Filialen
Drei Standorte, drei Z-Bons — und die Kanzlei will Klarheit
16. Juli 2026 · ca. 5 Min. Lesezeit
Jede Filiale schickt Z-Bons — per E-Mail, USB-Stick oder Ausdruck. Die Kanzlei will DATEV-Stapel, sauber getrennt nach Standort und Periode. Dazwischen sitzt meist jemand, der Excel-Tabellen zusammenkopiert, Konten verwechselt und am Monatsende drei Mal nachfragen muss, welcher Bon zu welcher Kasse gehört. Das ist kein Steuerberater-Problem, sondern ein Workflow-Problem.
Kassenexport trennt für Filialen genau das: pro Standort eine eigene Inbound-Adresse, ein eigenes Konten-Mapping, ein eigener Export — ohne dass am Ende alles in einer undurchsichtigen Gesamtliste landet.
Ein Workflow pro Filiale
Pro Filiale wird eine Inbound-Adresse eingerichtet, an die die Registrierkasse den Z-Bericht sendet — täglich oder monatlich, je nach Kasseneinstellung. Kassenexport erkennt den Kassentyp, parst Bar, EC und Steuersätze und erzeugt daraus DATEV-CSV. Das Konten-Mapping wird einmal pro Filiale mit der Kanzlei abgestimmt, danach läuft jeder weitere Bericht durch denselben Pfad.
Ein Upload-Portal oder Abtippen entfällt: Sie prüfen die Buchungsvorschau, die Kanzlei importiert. Jeder Standort bleibt dabei für sich nachvollziehbar — wichtig, wenn Filiale A ihre SKR03-Konten anders mappt als Filiale B mit einem anderen Sortiment.
Schrittweise statt alles auf einmal
Nicht jede Filiale muss am ersten Tag angebunden sein. Viele starten mit dem größten Standort: Test-Z-Bon senden, Mapping klären, ersten Export prüfen. Sitzt der Ablauf, folgt die nächste Kasse. Die Einrichtung im Detail steht in DATEV Kassenexport online einrichten, die E-Mail-Anbindung an der Kasse in Z-Bon per E-Mail einrichten.
Kasse, Export, Schublade — drei verschiedene Ketten
Kassenexport konvertiert Z-Bons für DATEV — er ersetzt weder die Registrierkasse noch die Bargelddokumentation. Wer die Schublade führt, braucht zusätzlich ein Kassenbuch. Viele Betriebe nutzen beides über den BetriebsAssist-Hub — getrennte Apps, ein Unternehmen, klare Zuständigkeiten.
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